Sind Mohrrüben gut für die Augen?

Sind Mohrrüben gut für die Augen?

Möhren sind nicht nur gesund, sondern auch gut für die Augen – so lautet zumindest der Mythos. Doch stimmt es wirklich, dass Mohrrüben gut für unsere Augen sind?

So viel schon vorweg: Mohrrüben sind tatsächlich gut für unsere Gesundheit. Sie enthalten Beta-Carotin, eine Vorstufe von Vitamin A sowie relevante Mengen an Vitamin B1 und B6, Kalium sowie Ballaststoffe. Zudem unterstützen sie mit einem hohen Gehalt an Ballaststoffen die Verdauung und sind sehr kalorienarm. Vitamin A ist wichtig für die Wachstumsprozesse vieler Zellen. Außerdem trägt es dazu bei, Haut und Schleimhäute gesund zu halten und verbessert sogar den natürlichen Sonnenschutz der Haut. Es ist also in jedem Fall zu empfehlen Möhren in den Speiseplan zu integrieren. Aber Achtung: Nehmen wir zu viel von dem in Mohrrüben enthaltenen Beta-Carotin zu uns, kann sich die Haut leicht orange einfärben.

Vitamin A hilft Augenerkrankungen vorzubeugen

Tatsächlich haben Mohrrüben auch einen positiven Effekt für die Augen. Vitamin A ist ein wichtiger Bestandteil des Seh-Pigments Rhodopsin. Es wird außerdem gebraucht, um die normale Zellstruktur der Hornhaut aufrecht zu erhalten. Einseitige Ernährung, aber auch Durchfallerkrankungen können zu einem Vitamin-A-Mangel führen. Ein Mangel des wichtigen Vitamins hat verheerende Folgen für das Sehvermögen: Es kann zu Nachtblindheit, Austrocknung der Hornhaut oder sogar deren Einschmelzung kommen.

Doch Sie können aufatmen: Ein Vitamin A-Mangel tritt heute nur äußerst selten auf und kommt fast ausschließlich bei Säuglingen, Kindern und Senioren vor. Kurzfristig hilft es, bei einem Mangel Vitamin A-Tabletten einzunehmen. Langfristig sollten Sie aber die Ernährung umstellen. Neben Karotten enthalten z. B. auch Schweineleber und farbintensive Gemüsesorten wie Spinat, Grünkohl oder Feldsalat viel Vitamin A.

Themenarchiv