Eschenbach powerlux

Von der Idee bis zum Schreibtisch

Von der Idee bis zum Schreibtisch

Ein neues Produkt zu entwerfen, kann drei Gründe haben: Es gibt neue technische Möglichkeiten, die Marktforschung ermittelt einen bestimmten Bedarf oder aber ein Unternehmen möchte ein vorhandenes Produkt weiterdenken und revolutionieren. Wie vielfältig so ein Prozess ist, zeigt das Beispiel der preisgekrönten Leuchtlupe powerlux.

Innovation aus eigenem Antrieb

Der Auftrag an die Entwickler war so offen wie anspruchsvoll: Gestalten Sie aus einer vorhandenen Produktlinie eine neue, innovative und achten Sie dabei auf Vorgaben wie Kundennutzen, Kosteneffizienz, Werkzeugkosten, Verkaufspreis, Jahresmengen und internationale Anforderungen! Die Ansprüche der Kunden auf verschiedenen Erdteilen gehen schließlich weit auseinander.

Nach dem Produktbriefing war vor allem eines gefordert: Kreativität. Erste grobe Ideen wurden entwickelt, verworfen, neu gedacht, verfeinert – bis schließlich ein Team aus Entwicklern, Produktmanagern, Konstrukteuren und Vertrieb anhand von Produktdummys entschied, welches Konzept umgesetzt werden sollte. Die überzeugende Idee war in diesem Fall einfach und genial. Die neue powerlux sollte der bewährten Form einer Computermaus nachempfunden werden und sich somit intuitiv und höchst ergonomisch bedienen lassen.

Die Umsetzung beginnt im Kopf

Mit diesem vielversprechenden Konzept in der Tasche konnte die konkrete Umsetzung beginnen. Die ersten groben Kosten wurden ermittelt, die Handhabung ausgearbeitet, Linsentechnologie und Beleuchtung entwickelt. Erst dann wurde ein Designer beauftragt, das neue Produkt ansprechend zu gestalten. Ein Team überprüfte seine Entwürfe wenig später nicht nur auf die Gestaltung, sondern vor allem auch auf Machbarkeit. Über das beste Design urteilten Testpersonen.

Funktionalität, Technik und Design waren beschlossen – nun waren die Konstrukteure am Zug. Sie setzten alle Ideen um und erarbeiteten, aus wie vielen Teilen das Endprodukt bestehen sollte, wie hoch die Werkzeugkosten und der Preis werden würde. Erst nach der Freigabe der Kosten begann die eigentliche Produktion im Technologiezentrum im Stadtteil Nürnberg Ziegelstein. Nach etwa vier Monaten konnte man das fertige, neue Qualitätsprodukt „Made in Germany“ in den Händen halten.

Der Lohn der Mühen

In der Zwischenzeit gab es jedoch keine Gelegenheit zum Ausruhen! Zubehörteile mussten beschafft und eine Vermarktungsstrategie erarbeitet werden. Außerdem mussten die Außendienst-Kollegen das Produkt kennenlernen.

Die Arbeit und der innovative Ansatz haben sich jedoch auf ganzer Linie gelohnt. Nicht nur bei den Kunden kommt die powerlux hervorragend an – auch die Fachwelt ist überzeugt. Im Jahr 2010 erhielt die neue Leuchtlupe powerlux sowohl den iF product design award als auch den red dot Award für besondere Designqualität und ergonomische Handhabung. 

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